Dienstag, 1. Februar 2011

RIESLING JUVAL - Salzigkeit, Mineralität oder taktiles Mundempfinden ?

Salzigkeit, Mineralität oder nur ein taktiles Mundempfinden?


Riesling, Juval 2007, Weingut Unterortl, Familie Aurich und Reinhold Messner - ein echter Steillagenriesling!

......denke ich an diesen Wein, dann muss ich Alexander Kohnen in neuen VINUM 1/2 2011 zustimmen, der meinte: "Ja, es gibt in einem Wein die Geschmacksrichtung salzig." Auch wenn sich die Wissenschaftler am analytischen Nachweis die Zähne ausbeissen, als Botanikerin stimme ich ihm zu, dass die Pflanzen über die Wurzeln Mineralien aufnehmen. Diese liegen im Boden gebunden als Salze vor... Mineralsalze... Salzverbindungen wie Calcium- und Magnesiumcarbonate, die bevorzugt in kalkhaltigen Böden vorkommen. Silikate in siliciumreichen Gesteinen, wie Glimmer,Granit und Gneis. Und nicht nur über den Dünger gelangen Kaliumphosphate, Sulfate oder Chloride in den Boden. Das bekannteste Chlorid ist das Natriumchlorid, das jeder unter dem Namen Kochsalz kennt.

Einen weiteren Wein mit dem Namen 'Glimmer' vom Weingut Unterortl am Berg Juval habe ich in meinem Post zur Weinrallye #40 beschrieben

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