Dienstag, 30. November 2010

Gegen Schnupfen und Heiserkeit, da hilft nur: LYCOPIN

Tomaten & Lycopin

Interessantes Medikament - das Lycopin. Dabei ist es gar keines. Es ist in Tomaten enthalten und zwar in jeder. Ob aus Holland, Spanien oder in Wilden Tomaten.
Dosentomaten enthalten einen Anteil von 10 mgl pro 100 g Frucht. Frische Tomaten nur etwa 3 bis 5 mg. In Tomatenmark ist es sogar noch konzentrierter enthalten (über 60 mg/100g), was ja eigentlich logisch ist. Auch Tomatensaft ist eine wahre Lycopinbombe!

Und was ist jetzt so besonders an Lycopin?

Es handelt sich um einen sogenannten sekundären Pflanzeninhaltsstoff. Das sind die Stoffe, die in den letzten Jahren als krebsvorbeugende Radikalfänger zu Berühmtheit gekommen sind. Am bekanntesten sind vor allem die Carotinoide, die zum Beispiel in Karotten oder auch im Eigelb enthalten sind. Auch Alkaloide wie Koffein oder Nikotin gehören zu diesen Sekundärstoffen. Oder die Phenole und Tannine, die den Rotwein so gesund machen. Und auch die Cannabionoide....

Von der Pflanze sind diese Inhaltsstoffe ursprünglich alle eigentlich zur Abwehr von Schädlingen geschaffen worden. Wie die ätherischen Öle, die nicht nur Läuse sondern auch lästige Konkurrenten fern hallten sollten. Und dann hat der Mensch ihre Wirkung gegen allerlei Plagen entdeckt und sie gezüchtet - die nützlichen Pflanzen. Die Karotten, die Tomaten, den Granatapfel, Rosmarin, Salbei, Thymian bis hin zum Hanf und Schlafmohn.

Das besondere am Lycopin ist - es wird duch das Kochen nicht zerstört! Ganz im Gegensatz zu so manchen Vitaminen.

Und deshalb gibt es im Winter bei uns mindestens einmal pro Woche Pasta mit Tomatensauce.
Im Idealfall natürlich aus unseren selbst gepflanzten Tomaten aus dem Garten.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen